Carmina Burana

O Fortuna!
Moosburger Chöre führen „Carmina Burana“ von Carl Orff auf
Es gibt wohl kaum ein Chorwerk, das so bekannt ist wie die „Carmina Burana“ des Münchener Komponisten Carl Orff. Zeitlos, fesselnd und berührend – auch genau 90 Jahre nach dessen Entstehung 1935/36. Die Uraufführung erfolgte 1937 in Frankfurt a. Main und gehört seitdem zum festen Repertoire der Chormusik.
Die Texte sind der „Carmina Burana“, einer Sammlung von Lied- und Dramentexten aus Benediktbeuren aus dem 11. Und 12. Jahrhundert, entnommen. Sie handeln von Glück und Wohlstand, der Flüchtigkeit des Lebens, der Freude über die Rückkehr des Frühlings sowie den weltlichen Genüssen, aber auch von den Gefahren von Trinken, Völlerei, Glücksspiel und Wollust.
Die Musik wurde von Orff neu geschaffen. Zu der Zeit, als die Sammlung gefunden wurde, konnten die frühen Zeichen, die auch in der Gregorianik Verwendung fanden, noch nicht entziffert werden. Das Ergebnis war eine zeitgenössische Vertonung, die nur so vor Kraft strotzt. Bordunbegleitung und häufige Verwendung von Kirchentonarten geben dem Werk einen archaischen Charme. Die Rhythmen sind tänzerisch und majestätisch zugleich, es entsteht der Gesamteindruck eines großen, rauschenden Festes.
Für die Aufführung schließen sich alle Moosburger Chöre zusammen: Neben der Liedertafel, der evangelischen Kantorei, dem Chor des Maristen-Gymnasiums Furth und den Erwachsenenchören der Münstermusik sind auch deren Kinder- und Jugendkantorei zu hören. Begleitet von zwei Pianisten und fünf Schlagwerkern treten mit Sopran, Tenor und Bariton auch drei Solisten in Erscheinung. Die Baritonpartie übernimmt hier der renommierte Gesangsprofessor und Chorleiter Thomas Gropper, die Gesamtleitung hat Stefan Metz.
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